Die zunehmende Erwärmung stellt Städte vor große Herausforderungen. Während ländliche Gebiete durch Vegetation und offene Flächen natürliche Kühlung erfahren, heizen sich dicht bebaute Stadtzentren im Sommer deutlich stärker auf. Experten sprechen vom sogenannten städtischen Wärmeinseleffekt, der Temperaturdifferenzen von bis zu acht Grad zwischen Innenstadt und Umland verursachen kann.Um diesem Problem zu begegnen, setzen immer mehr Kommunen auf grüne Infrastruktur: Dach- und Fassadenbegrünung, neue Stadtparks und die Entsiegelung von Flächen. Diese Maßnahmen dienen nicht nur der Kühlung, sondern verbessern auch die Luftqualität und fördern die Biodiversität. Stadtplaner betonen, dass eine klimaangepasste Stadtentwicklung keine Zusatzaufgabe mehr sei, sondern zur Kernaufgabe kommunaler Planung gehöre.
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