Sprichwörter im Einstellungstest üben
Die wichtigsten Regeln mit Beispielen, danach Übungsaufgaben, wie sie im Deutschteil vorkommen.
Kommt vor bei Polizei, Bundeswehr, Zoll, Feuerwehr, Öffentlicher Dienst
Du ergänzt feste Sprüche, deutest ihren Sinn, findest Paare mit gleicher Aussage und ordnest Sprüche einer Situation zu.
Ein Sprichwort ist ein ganzer Merksatz, eine Redewendung ein fester Satzbaustein.
Beim Ergänzen zählt der feste Wortlaut, kein Synonym.
Bei Deutungen zählt der übertragene Sinn, nicht das wörtliche Bild.
Gleiches Thema heißt noch nicht gleiche Bedeutung.
Sag erst in eigenen Worten, was der Spruch lehrt, und lies dann die Optionen.
Sprichwort oder Redewendung ergänzen
Gesucht ist das Wort aus der Standardform, auch wenn ein Synonym oder ein Wort aus demselben Bild genauso gut klingt.
Achte auf Zahl und Fall: Die feste Form kann einen Plural verlangen.
Bei Redewendungen gehört auch das Verb zur festen Form: In ein Wespennest sticht man, ins Fettnäpfchen tritt man.
„Der Ton macht die ___.“ Melodie, Musik, Stimmung oder Laune?
Melodie und Stimmung passen zum Thema, stehen aber nicht im Spruch.
Richtig ist Musik: Es kommt darauf an, wie man etwas sagt.
Ein Wort wählen, das nur zum Bild passt, etwa ein anderes Tier oder ein ähnliches Werkzeug.
Bedeutung erkennen
Gesucht ist der übertragene Sinn, also die Lehre oder Haltung hinter dem Bild.
Übersetze jeden Teil des Bildes, dann prüfe jede Option gegen deine Kernaussage.
Was bedeutet „den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen“?
Die Bäume stehen für Einzelheiten, der Wald für das Ganze.
Gemeint ist: über Details den Überblick verlieren.
Die Option nehmen, die nur das wörtliche Bild nacherzählt.