Gegenteile im Einstellungstest üben

Die wichtigsten Regeln mit Beispielen, danach Übungsaufgaben, wie sie im Deutschteil vorkommen.

Kommt vor bei Polizei, Bundeswehr, Zoll, Feuerwehr, Öffentlicher Dienst

Du suchst zu einem Wort das Antonym, also das Wort mit der umgekehrten Bedeutung. Manchmal suchst du ein Gegensatzpaar in einer Wortliste.

Kurz & knapp

Das Gegenteil kehrt dieselbe Eigenschaft um, nicht irgendeine.

Gleiche Wortart: Adjektiv zu Adjektiv, Verb zu Verb, Substantiv zu Substantiv.

Synonyme und Wörter aus demselben Thema sind kein Gegenteil.

Bei Vorsilben zählt nur die Bildung, die es wirklich gibt.

Merke

Mach die Probe mit dem Satz „X ist das Gegenteil von Y“.

Gegenteil zu Alltagsadjektiven

Das Gegenteil liegt auf derselben Achse wie das Stichwort, nur am anderen Ende.

Mehrdeutige Wörter: Der Zusatz in der Frage legt die Achse fest, etwa Klang oder Geschmack.

Starke Wörter brauchen ein ebenso starkes Gegenteil.

Beispiel

Was ist das Gegenteil von „dick“: leicht, dünn, klein oder fett?

leicht und klein liegen auf anderen Achsen, fett liegt am selben Ende.

Das Gegenteil ist dünn.

Häufiger Fehler

„leicht“ wählen, obwohl es das Gegenteil von „schwer“ ist, nicht von „dick“.

Charakter und Haltung umkehren

Bei Charakterwörtern kehrst du genau diese Haltung um, nicht einfach irgendetwas Negatives.

Das Gegenteil hat oft einen ganz anderen Stamm. Nur manchmal reicht „un-“ oder „in-“.

Prüfe, ob die Option dieselbe Eigenschaft beschreibt oder eine Stimmung, einen Zustand oder ein Tempo.

Beispiel

Was ist das Gegenteil von „fleißig“: faul, müde, langsam oder ruhig?

müde ist ein Zustand, langsam ein Tempo, ruhig ein Temperament.

Das Gegenteil ist faul.

Häufiger Fehler

Ein Wort nur deshalb wählen, weil es negativ klingt.

Die ganze Theorie gibt es mit ProAlle Muster, Beispiele und typischen Fehler zu Gegenteile.
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