Teststrategie im Auswahlverfahren

Hinweise und Übungen für Bewerbung, Auswahlverfahren und die Vorbereitung darauf.

Kommt vor bei Polizei, Bundeswehr, Zoll, Feuerwehr, Öffentlicher Dienst

Hier geht es um Vorbereitung, Ablauf und Bewertung von Auswahltests und Assessment Centern.

Kurz & knapp

Drei Vorbereitungsarten: emotional, intellektuell, organisatorisch.

Falsche Optionen streichen und an schweren Aufgaben nicht hängen bleiben.

Ohne Punktabzug lieber raten als leer lassen. Die Regel steht in der Anleitung.

Dein Ergebnis wird oft mit einer Normgruppe verglichen.

Merke

Ein Test misst einen Ausschnitt deiner Fähigkeiten, nicht deinen Wert als Mensch.

Die drei Vorbereitungsarten

Gute Vorbereitung ruht auf drei Säulen, der emotionalen, der intellektuellen und der organisatorischen.

Emotional: Gelassenheit, Selbstwert vom Ergebnis entkoppeln, Test- und Autoritätsgläubigkeit abbauen

Intellektuell: Aufgabentypen kennen und üben, Infos zu Testverfahren und Arbeitgeber sammeln

Organisatorisch: Anfahrt, Testdauer, Unterlagen, Pünktlichkeit, Gesundheit

Alle drei wirken zusammen, und auch die Tagesform zählt.

Beispiel

Lea übt seit Wochen Zahlenreihen, ist aber vor jedem Test panisch.

Ihr fehlt die emotionale Vorbereitung.

Häufiger Fehler

Ein Ersatz-Trio wie „fachlich, sprachlich, körperlich“ wählen.

Aufgaben bearbeiten: Ausschluss, Tempo, Raten

Lies die Aufgabenerklärung, arbeite zügig und streiche bei Unsicherheit zuerst die falschen Optionen.

Ausschlussstrategie: offensichtlich falsche Antworten streichen, nicht ganze Aufgaben überspringen

Hängst du fest: begründet raten, weitermachen. Aufgaben werden oft nach hinten schwerer.

Fragen an den Testleiter stellst du vor dem Start.

Viele Tests ziehen für Fehler nichts ab. Sieht deiner Punktabzug vor, kann Raten schaden.

Beispiel

5 Optionen, du streichst 2 sicher.

Trefferchance 1 von 3, also etwa 33 % statt 20 %.

Die ganze Theorie gibt es mit ProAlle Muster, Beispiele und typischen Fehler zu Teststrategie.
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