Wirtschaft im Einstellungstest üben

Das Wichtigste zum Thema im Überblick, dazu typische Wissensfragen mit Erklärung.

Kommt vor bei Polizei, Bundeswehr, Zoll, Feuerwehr, Öffentlicher Dienst

Du ordnest Fachbegriffe aus Volks- und Betriebswirtschaft, Geld, Steuern und Welthandel zu.

Kurz & knapp

Inflation: Preisniveau steigt, Kaufkraft sinkt. Deflation: Preisniveau sinkt anhaltend.

Monopol: ein Anbieter. Oligopol: wenige. Polypol: viele Anbieter und Nachfrager.

Steigt der Leitzins, werden Kredite teurer und die Inflation wird gebremst.

Bei einer Kapitalgesellschaft haftet nur das Gesellschaftsvermögen.

Merke

Das BIP fragt nach dem Ort, das BNE nach dem Wohnsitz.

Volkswirtschaft: Sektoren, BIP und Preisniveau

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zählt alles im Inland (Inlandsprinzip), das Bruttonationaleinkommen (BNE) alles von Inländern (Inländerprinzip).

Primärer Sektor (Urproduktion): Landwirtschaft, Fischerei, Bergbau. Sekundärer: verarbeitendes Gewerbe, etwa Autoindustrie. Tertiärer: Handel, Banken, Verkehr.

Maximalprinzip: gegebener Aufwand, größter Ertrag. Minimalprinzip: festes Ziel, geringster Aufwand.

BIP pro Kopf vergleicht Länder. Das BNE hieß früher Bruttosozialprodukt. Gesamtnachfrage: Binnen- plus Exportnachfrage.

Stagflation: Stagnation plus Inflation. Mikroökonomie: einzelne Haushalte und Märkte. Makroökonomie: BIP, Inflation. Adam Smith: „unsichtbare Hand“ des Marktes.

Beispiel

Ein Franzose wohnt in Straßburg und arbeitet in Kehl.

Sein Lohn zählt zum deutschen BIP und zum französischen BNE.

Geld, Banken und Börse

Banken verleihen Geld gegen Zinsen, an der Börse handeln Anleger Aktien und Anleihen.

Giralgeld: Buchgeld auf Konten. Liquidität: fällige Zahlungen leisten können. Bonität: Kreditwürdigkeit. Tilgung: Rückzahlung ohne Zinsen. Hypothek: Grundpfandrecht für einen Immobilienkredit. Dispo: Kreditrahmen auf dem Girokonto, Kontokorrentkredit: Kreditlinie auf dem Geschäftskonto.

Realzins: Nominalzins minus Inflationsrate. Mehr Rendite heißt meist mehr Risiko. Cash Flow: selbst erwirtschafteter Geldüberschuss. Eigenkapitalrentabilität: Gewinn / Eigenkapital · 100. Factoring: Forderungen verkaufen. Zession: Forderung abtreten. Thesaurierung: Fonds legt Erträge wieder an.

Basel II und III regeln Eigenkapital, Basel III auch Liquidität. Stresstest: Übersteht die Bank eine Krise? „Too big to fail“: Pleite gefährdet das Finanzsystem. Anderkonto: Treuhandkonto eines Notars. Devisen: Guthaben in fremder Währung, gehandelt zwischen Banken. Derivate hängen von einem Basiswert ab. Behavioral Finance: Anlegerpsychologie wie Herdenverhalten und Verlustaversion.

Hausse (Bulle) steigende, Baisse (Bär) fallende Kurse. IPO: erster Börsengang. Dividende: Gewinnanteil. Aktiensplit: mehr Aktien, kleinerer Kurs. Anleihe: verzinstes Wertpapier für Fremdkapital. DAX: deutscher Leitindex mit 40 Werten, mittelgroße folgen im MDAX. Dow Jones: 30 US-Werte, meist an der NYSE. Shareholder Value: Wert für die Aktionäre.

Beispiel

Tagesgeld mit 2 % Zinsen, Inflation 3 %

Realzins: 2 % - 3 % = -1 %, das Geld verliert Kaufkraft

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