Werbeslogans im Einstellungstest üben

Worauf es bei diesen Aufgaben ankommt, mit Beispielen und Übungsaufgaben.

Du schreibst zu einem Produkt oder Angebot einen kurzen Slogan. Er soll den Nutzen zeigen und im Kopf bleiben.

Kurz & knapp

Ein Slogan nennt einen echten Vorteil in wenigen Wörtern.

Übersetze jedes Merkmal in einen Nutzen für den Kunden.

Klang hilft beim Merken: Alliteration, Reim, Parallelismus, Wortspiel.

Sprich die Zielgruppe direkt an, etwa mit „du“ und „dein“.

Ersetze leere Superlative wie „das Beste“ durch ein konkretes Versprechen.

Merke

Lies deinen Slogan laut. Stolperst du, ist er zu lang.

Lebensmittel, Pflege und Gastronomie bewerben

Bei Alltagsprodukten und Gastronomie verkaufen Geschmack, Duft, Frische und Herkunft, ein Stilmittel macht den Satz merkbar.

Herkunft und Tradition wecken Vertrauen: „aus der Region“, „hausgemacht“, „Familienrezept“.

Restaurant und Café: Atmosphäre und Gemeinschaft zeigen, nicht nur das Essen.

Beispiel

Käse aus einer kleinen Hofkäserei

Nutzen: kräftiger Geschmack, echte Herkunft

Slogan: „Würzig, weich, direkt vom Hof.“

Alliteration mit W, die Herkunft steht am Ende.

Häufiger Fehler

Ein Gag ohne Produkt. Der Leser merkt sich den Witz, nicht das Angebot.

Technische Produkte bewerben

Übersetze technische Daten in einen Vorteil, den der Kunde im Alltag spürt.

Zahlen werden zu Alltag: lange Akkulaufzeit heißt „den ganzen Tag“.

Ein Wortspiel ist doppeldeutig: Ein Wort trägt zwei Bedeutungen.

Nenne die Zielgruppe, wenn sie klar ist: Büro, Studium, Familie.

Beispiel

Thermobecher, hält Getränke sechs Stunden heiß

Nutzen: Der Kaffee ist auch in der Pause noch heiß.

Slogan: „Heiß bis zur letzten Pause.“

Häufiger Fehler

Technische Daten aufzählen. „1.200 Watt, 3 Stufen“ ist kein Slogan.

Die ganze Theorie gibt es mit ProAlle Muster, Beispiele und typischen Fehler zu Werbeslogans.
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